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Foto für einen Blogartikel zur natürlichen Zeckenabwehr

Natürliche Zeckenabwehr

Gastbeitrag von Carmen Schiefer, Tierheilpraktikerin Wie kommt die Zecke zum Wirt? Sie wartet, und zwar auf Gräsern und Büschen, meist von Kniehöhe bis 1,50m Höhe. Mit dem Haller‘schen Organ an dem ersten Beinpaar registriert sie mechanische, thermische und chemische Reize, wie beispielsweise Ammoniak (gestörter Stoffwechsel/Leber/ Toxinbelastung/ Entgiftung), Kohlendioxid (Ernährung/Stoffwechsel), Milchsäure und Buttersäure (produziert durch Bakterien auf der Haut und im Darm) über die ausgeatmete Luft

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FORL bei der Katze

Gastbeitrag von Petra Einig, Tierheilpraktikerin FORL (feline odontoclastic resorptive läsion) neue Bezeichnung RL (Resorptive Läsion) ist eine schmerzhafte Zahnerkrankung der Katze. Körpereigene Zellen greifen die Zahnsubstanz an und lösen diese von der Wurzel her auf. Bei 25 – 30 % der Katzen kommt diese Erkrankung vor, bei Katzen über fünf Jahren ist sogar jede zweite betroffen. Man unterscheidet zwei Formen von FORL FORL Typ 1

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Was hat die Psyche mit Hufrehe zu tun?

Die unterschiedlichen Auslöser für Hufrehe beim Pferd sind eigentlich bekannt…und werden normalerweise in der Therapie berücksichtigt. Aber was wäre, wenn auch die Psyche den Verlauf oder sogar die Entstehung einer Hufrehe beeinflussen könnte? Du glaubst das nicht? Dann sei mal gespannt auf diesen Fallbericht! Mona war eine kleine Welsh-Pony Stute. Sie war mein erster Rehepatient… Mona hatte starke Schmerzen. Sie wollte nicht mehr aufstehen. Sie

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Zwanghaftes Pfotenlecken beim Hund

Der Hund leckt wie zwanghaft an seinen Vorderpfoten… Das Fell hat sich schon dunkel verfärbt oder wurde bereits komplett weg geleckt, die Haut ist wund, manchmal offen und sogar schwer entzündet, aber der Hund hört mit der Leckerei nicht auf. Auch an anderen Körperstellen kann dieses Verhalten gezeigt werden. Woher kommt das? Dieses Symptomenbild wird als „Akrale Leckdermatitis“ oder auch „Leckgranulom“ bezeichnet.  Es kann durch

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Krebspatienten in der Tierheilpraxis

Tiere mit Krebserkrankungen sind für uns Tiertherapeuten jedes Mal eine große Herausforderung. Nicht nur fachlich…auch mental verlangen sie uns einiges ab. Verzweiflung und Tränen beim Tierhalter sind dann ein gewohntes Bild. Das geht auch an uns nicht spurlos vorbei. Was wir im Zusammenhang mit diesen Patienten und ihren Menschen leisten, geht weit über eine normale Patientenbetreuung hinaus. Durch die vielen Aufs und Abs im Verlauf

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Paula und ihr Analdrüsenabszess

Paula, eine kleine Havaneserhündin wird mir in der Praxis vorgestellt, weil sie immer wieder Analdrüsenabszesse hat. Sie zittert dann und möchte sich kaum bewegen. Die Analdrüsen sind schmerzhaft geschwollen und gerötet. Der Tierarzt hat bisher immer mit Antibiotika behandelt. Aber in letzter Zeit tritt die Entzündung immer häufiger auf. Eigentlich gibt es kaum noch Phasen, wo Paula schmerzfrei ist. Zusätzlich hat sie permanent weichen Kot.

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