Zwanghaftes Pfotenlecken beim Hund

Was sind können die Gründe für zwanghaftes Pfotenlecken beim Hund sein und wie kann man es behandeln?

Der Hund leckt wie zwanghaft an seinen Vorderpfoten…

Das Fell hat sich schon dunkel verfärbt oder wurde bereits komplett weg geleckt, die Haut ist wund, manchmal offen und sogar schwer entzündet, aber der Hund hört mit der Leckerei nicht auf.

Auch an anderen Körperstellen kann dieses Verhalten gezeigt werden.

Woher kommt zwanghaftes Pfotenlecken beim Hund?

Dieses Symptomenbild wird als „Akrale Leckdermatitis“ oder auch „Leckgranulom“ bezeichnet.  Es kann durch viele Ursachen ausgelöst sein.
Zum einen entsteht durch die Leckerei ein Reiz auf der Haut, eine Wundheit, welche immer wieder Anlass zu erneutem Lecken gibt – ein Teufelskreis entsteht!
Auch darf man die Macht der Gewohnheit nicht unterschätzen…

Womit wir schon den Bogen spannen können zu möglichen psychischen Faktoren, die dieses Verhalten auslösen.

  • Anspannung
  • Stress
  • Unterforderung
  • Langeweile
  • Soziale Isolation

können sich so äußern.
Aber auch ernstere psychische Störungen, die in die Richtung einer Zwangserkrankung gehen können auf diese Art gezeigt werden.
Es kommt auch vor, dass nervöse, gestresste Besitzer ihre Anspannung auf den Hund übertragen.

Auch einige körperliche Beschwerden können den Hund belästigen

  • Juckende Hauterkrankungen wie z.B. Allergien, Mykosen, bakterielle Infektionen
  • Schmerzen oder Missempfindungen im Bereich der Leckstellen
  • Sodbrennen, Magenbeschwerden

Wie findet man die Ursache?

Durch Hautgeschabsel, Abstriche und Hautbiopsien können Milben, Bakterien, Mykosen usw. diagnostiziert werden.
Gelenkserkrankungen können über eine Gangbildbeurteilung, Beugeproben und andere Verfahren diagnostiziert werden.
Allergietests, Blutbilder, Ultraschall, Röntgen…
Die Schulmedizin bietet viele Diagnostikmöglichkeiten.
Trotzdem wird gerade bei Akraler Leckdermatitis häufig keine Ursache festgestellt oder der Hund spricht auf die Behandlung nicht an.

Häufig wird der Hund mit Hilfe eines Kragens vom lecken abgehalten, was aber sein Problem nicht löst und teilweise den Stress noch vergrößert.

Die Chance für die Alternativmedizin!

Mit Bioresonanz, Radionik oder Kinesiologie können solche unklaren Krankheitsbilder oft gut diagnostiziert werden.
Wenn die Ursache aufgedeckt werden kann, sind endlich gezielte Therapiemaßnahmen möglich und dem Hund kann geholfen werden.

Um lokal auf eine gute Wundheilung einzuwirken, eignen sich Kompressen mit kolloidalem Silber, Calendula-Essenz, Manukahonig oder auch Lasertherapie.

Damit kann man den Reiz, der durch die Beschädigung der Haut entstanden ist, mildern und Bakterien und Pilze, die sich darauf abgesetzt haben, bekämpfen.

Die eigentlichen Ursachen müssen dann natürlich zusätzlich angegangen werden, da es sonst immer wieder zu Rückfällen kommt.

Mit einer ursachenorientierten Behandlung ist eine Leckdermatitis gut therapierbar.

Hund und Halter können endlich wieder aufatmen!