Katze mit Plattenepithelkarzinom

Sally, Katze mit Plattenepithelkarzinom

Letztes Jahr wurde mir Sally, eine 8-jährige Kätzin, EKH, mit einem, durch Biopsie bestätigtem, Plattenepithelkarzinom im Rachen vorgestellt. Sie war auffällig geworden, weil sie nicht mehr fressen wollte und auch schon Gewicht verloren hat. Außerdem roch sie sehr unangenehm aus dem Maul. Der Tierarzt riet zur Euthanasie, zumal sie ja bereits das Fressen eingestellt hatte. Die Besitzerin wollte eine alternativmedizinische Therapie als letzte Option versuchen.

Als ich sie untersuchte fiel mir gleich ein aashafter Geruch auf, der selbst bei geschlossenem Maul diskret feststellbar war. Die Katze war reizbar, wollte sich nicht gerne anfassen lassen, was sie sonst immer sehr genossen hatte. Außer einem leichten Katzenschnupfen bestanden keine Vorerkrankungen. Homöopathisch gesehen, kam mir hier schon ein paar passende Mittel in den Sinn. Da ich aber bei der Therapiewahl so sicher wie möglich sein wollte, führte ich eine Bioresonanzanalyse durch um mögliche Auslöser der Erkrankung auffinden zu können. Hier zeigten sich, neben kleinen, eher irrelevanten Störungen, eine genetische Belastung und eine Impfblockade.

Auf Basis der Anamnese und der Bioresonanzanalyse erstellte ich einen Therapieplan.

3-4 Tage nach Therapiebeginn zeigten sich erste Fressversuche. Anfangs nahm sie nur sehr kleine Mengen auf. Wir hatten das Futter zu einem fast flüssigen Brei verdünnt, damit sie besser schlucken konnte. Zusätzlich boten wir immer wieder Katzenmilch, Fleischbrühe und pürierten Thunfisch an, um ihr wenigstens ein paar Kalorien zuführen zu können. Das übliche Päppelfutter lehnte sie komplett ab.

Nach und nach wurde die Futteraufnahme immer besser. Nach 2 Wochen fraß sie fast normale Mengen, aber immer noch püriert. Sie hatte nicht weiter abgenommen, was wir als Fortschritt deuteten.

Nach weiteren 3 Wochen hatte sie 1 Kilo Gewicht zugelegt. Sie fraß ordentliche Mengen, aber weiterhin bevorzugt das pürierte Futter. Der aashafte Geruch war nicht mehr feststellbar. Insgesamt wirkte sie fitter und aufgeweckter. Sie kam auch wieder zum Schmusen und war in der Praxis bei der Untersuchung sehr umgänglich. Es war also eindeutig eine Besserung eingetreten.

Vier Wochen später erfuhr ich, dass sie inzwischen ganz normales, unpüriertes Futter fressen konnte und ein weiteres Kilo zugenommen hatte. Sie war vom Verhalten her wieder ganz die Alte und die Besitzerin überglücklich. Bezüglich der Fütterung wäre zu bemerken, dass wir leider kein hochwertiges Futter in sie hinein bekamen. Sie fraß und frisst immer noch weiterhin Fastfood (Felix u.ä.). Umso so dankbarer war ich für den guten Verlauf, da unpassende Fütterung durchaus ein Heilhindernis sein kann.

Um jetzt das Karzinom genau zu beurteilen, müsste die Katze in Narkose gelegt werden, da es recht tief im Rachen sitzt und sie zusätzlich beim Tierarzt extrem unkooperativ ist.

Da es ihr so gut ging, kamen wir überein, ihr eine weitere Narkose zu ersparen, zumal diese eventuell unsere Behandlung wieder gestört hätte.

Um Rückfälle zu vermeiden behandeln wir weiter und werden in regelmäßigen Abständen Kontrollanalysen mit der Bioresonanz durchführen. Geimpft wird sie nicht mehr.

Sally ist bis heute fit, zeigt einen guten Appetit und hält ihr Gewicht.

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