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Hund mit Weihnachtsmütze

Jahresrückblick 2021

Schon wieder ist ein Jahr fast vorbei…Ein sehr bewegtes Jahr.

Was kannst du tun, um glücklich zu sein? Darfst du überhaupt glücklich sein, in dieser schweren Zeit? Und wie sollst du das hinkriegen, wenn doch alles doof ist?

Wir sind jetzt schon sehr lange in einer absoluten Ausnahmesituation. Sicherlich hat es für uns, hier in Deutschland, eine Situation wie diese noch nicht gegeben. Und irgendwie scheint das alles auch kein Ende zu nehmen. Für viele Menschen ist diese Zeit sehr hart. Die verschiedensten Ängste treiben uns um. Angst vor Corona, Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes oder des eigenen Betriebes, Angst vor der Impfpflicht und noch viele Ängste mehr. Immer für jeden individuell.

Hinzu kommt für viele ein Gefühl der Spaltung. Langjährige Freundschaften gehen in die Brüche, sogar Beziehungen und Familienbande werden gekappt.

Viele Menschen verlieren immer mehr ihre innere Mitte, fühlen sich hilflos einer Situation ausgeliefert,  die sie an ihre Grenzen bringt und vielleicht sogar darüber hinaus.

Auch Wut ist dieser Tage ein bekanntes Gefühl. Wut auf die Regierung. Wut auf die “Coronaleugner & Impfgegner”. Wut auf dieses bescheuerte Virus, dass unser Leben dermaßen verändert hat. Egal auf was – eigentlich ist fast jeder auf irgendetwas wütend.

Irgendwie ist alles doof! Masken tragen, Testen, Impfen, Abstand – So haben wir uns unser Leben nicht vorgestellt! Und wie, verdammt nochmal, soll man da noch Glück empfinden? Jeden Tag fragst du dich, wie lange es noch dauert, bis du endlich dein Leben wieder zurück bekommst.

Aber hilft dir das weiter?

Angst, Verunsicherung, Wut – all diese destruktiven Gefühle schaden deiner Seele und deinem Immunsystem. Du versinkst in einem Strudel dunkler Emotionen und merkst oft nicht, dass du damit immer tiefer in den Sumpf der Negativität eintauchst.

Damit solltest du aufhören. Wir alle sollten damit aufhören!

Du kannst die momentan Situation nicht ändern. Aber du kannst deinen Blickwinkel ändern.

Sehr viele Dinge haben sich verändert. Definitiv! Aber sehr viele andere Dinge haben sich überhaupt nicht verändert.

Die treuen Augen deines Hundes schauen dich immer noch auf die gleiche Art und Weise an. Dein Pferd brummelt noch immer leise, wenn du in den Stall kommst, deine Katze drückt sich noch immer schnurrend an dein Gesicht. Im Sommer scheint die Sonne warm auf deine Haut und im Winter glitzert der Schnee im kalten Winterlicht. Der Wind weht sanft durch die Felder und die Luft duftet nach Erde und Blüten. Große, uralte Bäume haben schon so viel gesehen. Vielleicht beobachten sie seit Jahrzehnten unser Treiben und wundern sich über uns;) Sterne funkeln am nächtlichen Himmel und der Mond steht da oben, groß und rund wie schon seit Millionen von Jahren. Menschen lieben dich und du liebst sie.

Was ich sagen will: egal was passiert, die Welt dreht sich weiter in all ihrer wunderbaren Pracht und du bist mittendrin!

Du kannst selbst entscheiden wohin du deine Aufmerksamkeit richten willst. Schaust du in die Dunkelheit werden es dunkle Gedanken sein, die dich beschäftigen. Schau in die Augen deines Hundes, schmuse mit deiner schnurrenden Katze, halte einen geliebten Menschen im Arm – du wirst dich tausendmal besser fühlen.

Freu dich an dem, was dich glücklich macht. Je mehr Glück du im Herzen fühlst, desto weniger Platz ist dort für Kummer und trübe Gedanken.

Du hast nur dieses eine Leben – Corona hin oder her. Deine Zeit ist jetzt. Liebe, Lache, Lebe und schnapp dir das Glück! Greif nach den Sternen und wünsch dir das Unvorstellbare. Wage etwas, was du noch nie zuvor gemacht hast. Es darf verrückt sein, es darf deinen Puls in die Höhe treiben oder den Schweiß auf die Stirn;)

Ein solches Erlebnis war mein erster Galopp. Ich hab ja erst sehr spät reiten gelernt, obwohl es immer mein Traum war – schon seit meiner Mädchenzeit. Als ich, mit über fünfzig, das erste mal auf meinem Pferd frei, ohne mich festzuhalten, losgaloppiert bin, war das unglaublich. Es war aufregend, es war absolut elektrisierend und mich hat davor lange keine Situation so bewegt, wie dieser Moment. Ich hatte so lange darauf hingearbeitet und es war mir nicht leicht gefallen. Noch jetzt bekomm ich ein breites Lächeln in mein Gesicht, wenn ich daran zurückdenke. Es war ein Moment reinen Glücks. Dieses Glücksgefühl gibt mir ein schöner Galopp immer wieder aufs Neue. Es gibt viele Dinge, die begeistern und elektrisieren können. Öffne dich dafür und horch in dich rein, was es für DICH sein könnte.

Glück kann einfach sein. Es muss nicht hart erkämpft werden oder schwer verdient sein. Es kann in einem friedlichen Augenblick in der Natur auf einer blühenden Wiese sein. Ein Blick oder eine Umarmung.

Ich wünsche dir, uns allen, ein wirklich glückliches 2022. Es darf wunderbar, bewegend und aufregend werden – Corona hin oder her.


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