Jahresrückblick 2020

Ich kann kaum fassen, wie schnell dieses Jahr vorbei gegangen ist…das „Corona-Jahr“. Seit vielen Jahrzehnten hat uns kein Jahr so bewegt, sicherlich teilweise in unseren Grundfesten erschüttert, wie das Jahr 2020. Eigentlich wurde unser aller Leben völlig auf den Kopf gestellt, wir wurden mit den unterschiedlichsten Sorgen und Ängsten konfrontiert, die jeder auf seine eigene Art für sich regeln musste. Ja, weiß Gott – es ist das „Corona-Jahr“…wobei ich hier nicht über Corona schreiben möchte. Dieses Thema hat bei uns allen sehr viel Raum eingenommen, viel mehr vielleicht, als gut für uns ist! Daher geht es in meinem Jahresrückblick um andere Themen. Um kleine, nicht die Welt bewegende Themen. Ich möchte über unsere Tiere schreiben, wie Sanalia entstanden ist. Und ich möchte ein wenig über mich schreiben… Wenn du meine Online-Coachings besucht hast, kennst ihr mich schon ein bisschen. Mir ist ein persönlicher Kontakt zu meinen Teilnehmern wichtig! Daher bin ich gerne offen und mit einigen hat sich ein regelmäßiger Austausch entwickelt. Darüber freue ich mich! Zeigt es mir doch, dass man auch über Online-Coachings eine gute Bindung, ein Vertrauensverhältnis, herstellen kann.

Der Januar

Der Januar begann in diesem Jahr sehr traurig. Unser Katzenömchen „Minnie“ zeigte schon im Vorjahr an, dass sie demnächst ihr Köfferchen packen würde. Da konnte ich sie nochmal mit Hilfe der klassischen Homöopathie stabilisieren und es ging ihr noch ein paar Monate sehr gut. Aber Anfang Januar war ihre Kraft erloschen. Über den Zeitraum von über zwei Wochen begleitete ich sie homöopathisch und mit der Bioresonanz in einen sanften Tod. Sie ist in unseren Armen eingeschlafen. Wir alle, mein Mann, mein jüngerer Sohn und ich, waren bei ihr. Es war sehr traurig, aber auch sehr berührend und innig, diesen Weg mit ihr zu gehen.

Wie ging der Januar weiter? Mit einer großen Freude!
Ein paar Tage nach Minnies Tod träumte ich… ich träumte von einer Situation, die ich mit Minnie unzählige Male erlebt hatte und die mir immer sehr viel bedeutet hatte: Sie kam zu mir, unter meine Bettdecke und kuschelte sich in meine Bauchkuhle. Doch dieses Mal, in meinem Traum, fühlte ich, dass es ein junges Kätzchen war. Muskulös, geschmeidig – nicht von Alter und Niereninsuffizienz gezeichnet, wie Minnie es die letzte Zeit war.

Als ich wach wurde, hatte ich den Impuls im Internet nach einem Kätzchen zu schauen…
Es erschien mir, als hätte Minnie mir eine Botschaft schicken wollen.
Nach so kurzer Zeit eine neue Katze? Irgendwie sollte es so sein, denn ich fand – …Tigra!

Sie sollte mit nur 9 Wochen schon wieder abgegeben werden, weil die kleine Tochter in der Familie zu ungestüm mit ihr war und Tigra, dort wurde sie Mimi genannt, kaum noch aus ihrem Versteck kam.
Wir fuhren hin, und was soll ich sagen – wir waren direkt verliebt!

Der Februar

Der Februar verlief recht unspektakulär.
Wir sprachen noch oft von Minnie, trauerten – und freuten uns trotzdem an unserem Katzenkind. Ein seltsamer Gefühlscocktail, der sich aber trotzdem richtig anfühlte.
Mein Pferd Pepe wurde stolze 25 Jahre alt. Ich selbst wurde stolze 56 Jahre alt 😉  und damit war der Februar dann auch schon vorbei.

Der März

Der Frühling kam! Welche Freude nach einem kalten Winter! 
Und mit ihm kam – der Lockdown…
Eine seltsame Sache – die ganze Welt stand auf einmal still. Keine Flugzeuge, leere Straßen. 
Der Himmel war plötzlich ganz blau, ohne Kondensstreifen, oder sind es Chemtrails? Auf jeden Fall erholte sich die Umwelt, die Tierwelt dankte es uns. 
Ein positiver Aspekt in dieser seltsamen „neuen Normalität“.

Ich stellte die Praxis zum größten Teil auf Telemedizin um und erkannte, dass es gut angenommen wurde. Ich bin bis heute sehr dankbar, dass ich nicht zu denen gehöre, denen die Existenz wegzubrechen droht. Denn schon im März gab es viele Ängste im Hinblick auf das Virus, aber auch im Hinblick auf die Wirtschaft.

Der April

In meiner freien Zeit versuchte ich so viel wie möglich in der Natur zu sein.
Ausreiten, mit dem Hund Gassi gehen, Picknicks. Draußen konnte ich mich schon immer am besten entspannen und Stress hinter mir lassen.

Die Praxis lief weiter mit Video- und Telefonterminen. Ich hatte sehr viele Bioresonanzanalysen und trug mich mit ein paar Ideen zu neuen Onlinekursen.

Ich war zu der Zeit schon seit über sechs Monaten, zusammen mit meiner Kollegin Pia Mayen, mit einem Online-Coaching für Tierhalter auf der Lernplattform Tierkraft.info aktiv. Das machte mir großen Spaß und ich begann über Online-Coachings für Tiertherapeuten nachzudenken. Bisher hatte ich nur gelegentliche Onlinekurse angeboten. 
Die Idee, etwas Neues zu beginnen reizte mich!

Der Mai

Jetzt wurde es konkret! Pia und ich launchten das Online-Coaching „Als THP im Homeoffice“. Wir wollten das Konzept der Telemedizin vorstellen, mit dem ich so erfolgreich meine Praxis durch den Lockdown gebracht hatte.
Wir stiegen mit einem kostenfreien Online-Coaching für Tierheilpraktiker ein und bekamen direkt eine Menge Anmeldungen. Sehr viele Kollegen schienen großes Interesse an Fortbildungsangeboten zu haben.
Ein sehr lustiger und unerwarteter Umstand aber war, dass trotz Lockdown, mehr Interesse an einem Kurs anderer Art bestand. Ich hatte eine eigene Testmethode für die Bioresonanz entwickelt, die sehr viel effektiver war als die herkömmliche Methode.
Pia erwähnte das und – peng! Darauf sprangen alle an.
Das Online-Coaching „Effektiver testen mit der Bioresonanz“ war geboren!

Der Juni

Der Juni machte mir ein wunderbares Geschenk!
Aufgrund der tollen Nachfrage war ich nun hochgradig motiviert!
Ich erstellte ein Konzept, launchte den Kurs und konnte 31 Teilnehmer zum ersten Online-Coaching „Effektiver testen mit der Bioresonanz“ begrüßen!
Ich war mehr als dankbar dafür, gleich beim ersten Mal so ein Glück gehabt zu haben.
Sehr viele Teilnehmer dieser ersten Gruppe haben dann auch weitere Online-Coachings bei mir gebucht und sind treue Kunden geworden, mit denen mich ein freundschaftliches Miteinander verbindet.
Danke für euer Vertrauen!

Der Juli

Wenn es läuft, dann läuft es!
Ende Juli ging „Effektiver therapieren mit den Banerji-Protokollen 1“ an den Start!
Wieder schenkten mir über 30 Teilnehmer ihr Vertrauen und trugen sich zum Online-Coaching ein.
Zusätzlich lief immer noch der Kurs „Gesundheitscoach für Hund und Katze“, mit Pia – und meine Praxis war auch gut ausgelastet.
Ich wünschte mir eine Sekretärin, die mir den Kleinkram vom Hals halten könnte…manchmal saß ich bis in die Nacht an meinen Konzepten oder Bioresonanzanalysen.

Ich bereitete „Effektiver therapieren mit den Banerji-Protokollen 2“ vor, was im Anschluss starten sollte.
Auch hier war die Nachfrage enorm!

Der August

Irgendwie schaffte ich es, in dieser turbulenten Zeit, mir zwischen zwei Kursen einen kleinen Urlaub einzuplanen. Einen „Corona-Urlaub“ – also zuhause.
Zuhause zu bleiben war für mich kein Thema. Immerhin hatte ich hier alles, was mir immer wichtig war und ist – meine Tiere!
Also wieder ausgiebige Geländeritte bei strahlendem Sonnenschein. Trotz seiner 25 Jahre ist Pepe noch flott im Galopp unterwegs. Picknicks, Gassirunden, Ausflüge zum See, Chillen auf der Terrasse – was man so macht, wenn der Sommer schön ist!
Zwischendurch besuchte ich meinen Sohn in Berlin.

Ende August ging es dann wieder in die Vollen mit dem zweiten Teil der Banerji-Protokolle. Es ist erstaunlich wie viele Kenntnisse ich mir aneignen musste, um diese Online-Coachings anbieten zu können. Bis heute sind die Technik und ich keine Freunde und ich muss mich manchmal ordentlich durchkämpfen.

Als Pia aus dem Urlaub kam, besprachen wir eine Änderung unserer beruflichen Pläne. Sie war mit ihren Seminaren für Tierzeichen so ausgelastet, dass ihr weitere Online-Coachings zu viel wurden. Daher beschlossen wir, das Projekt „Gesundheitscoach für Hund und Katze“ zum Ende 2020 abzuschließen.
Das war sozusagen die „Keimzelle“ für Sanalia!

Der September

Dieser Monat hatte es in sich! Kaum aus der Sommerpause gekommen, hatte ich wieder ein paar Baustellen, die bewältigt werden wollten.
Ich brauchte eine eigene Webseite, ein Logo und ich brauchte einen Namen für mein „Baby“!
Das hatte mich einige schlaflose Nächte gekostet. Hast du mal nach einem Namen für deine Praxis, oder ein anderes Unternehmen gesucht? Dann weißt du wovon ich rede!
Entweder es klingt doof oder ist schwer zu merken oder die Domain ist schon belegt…
Nach langem hin und her, stieß ich auf „Sanalia“.
Kennst du die Bedeutung? Sanalia ist Esperanto, die Weltsprache, und bedeutet „gesund sein“. Das gefiel mir!
Eine Webseite musste her, ein Logo…für den Anfang machte ich das alles selbst. Dafür gibt es viele Tools im Internet. So konnte ich direkt starten.

Der Oktober

Jetzt wurde mir klar, ich brauchte Hilfe! Das ganze Thema Online Marketing stellte sich als ziemlich komplex heraus. Facebook spielte meine Werbeanzeigen nicht gut aus und ich hatte keine gute Reichweite. Wenn ich mit meinem Angebot bei der Stange bleiben wollte, brauchte ich professionelle Unterstützung.
Die fand ich in Lisa Zöfgen! Ich hatte Lisa in Berlin kennengelernt, als ich meinen Sohn besuchte. Sie hat übrigens eine entzückende Pudelhündin namens „Josie“.

Lisa war ein Geschenk des Himmels. Enthusiastisch kniete sie sich in die, auch für sie, neue Thematik der Tierheilkunde und machte ruckzuck ein paar großartige Vorschläge.
Zusätzlich ließ ich mir eine neue Webseite, inklusive Shop, bauen. Diese geht demnächst online. Ich bin sooo gespannt!
Und als ob ich nicht schon genug Arbeit hätte, startete ich in diesem Herbst noch einmal alle bisherigen Kurse. Als neuer Kurs kam dann noch „Telemedizin in der Tierheilpraxis“ dazu.

Der November

Jetzt wechsle ich in die Gegenwart, denn alles was ich schreibe gilt immer noch und wird auch für die nächsten Monate aktuell sein!
Lisa und ich klotzen richtig ran! Wir haben Ideen ohne Ende und befeuern uns gegenseitig.
Lisa gibt meinem, manchmal etwas ausufernden, Chaos mehr Struktur und lässt wunderbare Dinge entstehen. 
Endlich habe ich eine Verteilerliste, einen Newsletter und einen Content-Plan – das ist Marketing-Sprech;) Auf Deutsch bedeutet das, ich hab nen Haufen Arbeit mit den ganzen Texten, Bildern und Videos, die ich jetzt und für alle Zeiten, bei Facebook, im Blog, im Newsletter und was weiß ich wo sonst noch, für dich veröffentlichen darf – glücklicherweise liebe ich es!

Hunderunde schaffe ich noch – Pepe hat jetzt ein Foto von mir im Stall hängen, damit er mich nicht vergisst! Nein – Spaß! Irgendwie schaffe ich es, alles einigermaßen unter einen Hut zu bringen und freue mich wie Bolle über unser Projekt.

Der Dezember

Der Dezember hat gerade erst angefangen und wir haben schon tolle Pläne für das nächste Jahr!
Neben neuen Kursthemen, wird es auch ein paar neue Dozenten geben.
Ab Januar startet einmal im Monat ein Live-Therapeuten-Talk. Dabei werde ich allein oder zusammen mit einem Experten zu vorher festgelegten Themen interessante Sachen erzählen und deine Fragen beantworten.
Und das Beste: Dieses Angebot ist für dich kostenfrei!
Im Blog und bei Facebook sind zudem spannende Themenwochen geplant.
Du kannst dich dann jede Woche über ausführliche Infos zu bestimmten Themen aus der Tierheilkunde freuen.
Wunschthemen können gerne auf der Sanalia-Seite bei Facebook eingestellt werden.

Ich bin mir sicher, uns werden im Lauf der Zeit noch mehr tolle Sachen einfallen.

Ich freue mich jedenfalls auf 2021 mit dir und bin fest entschlossen, dass wir das Beste daraus machen werden.


Wir wissen nicht, wie hinsichtlich des Weltgeschehens alles weitergeht…aber wir haben unsere Tiere und unsere Leidenschaft für die Tierheilkunde – das ist unendlich wertvoll!



Ein frohes Fest und ein gesundes, glückliches und erfolgreiches 2021 für dich und deine Lieben!

Deine Susanne