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Heilsteine und die Anwendung bei Tieren

Heilsteine erfreuen sich auch in der Anwendung bei Tieren großer Beliebtheit. Das Schöne ist, dass besonders Tiere sehr sensibel auf die Wirkung der Heilsteine reagieren und sich erstaunliche Erfolge zeigen können.

Die Pferdeosteopathin Gabriele Gensler hat eine große Leidenschaft für energetische Heilmethoden. Der Einsatz von Heilsteinen ist eins ihrer Steckenpferde. In diesem Artikel und auch auf unserem Tiertherapeuten-Kongress gibt sie Einblicke über die vielfältigen Möglichkeiten.

 

Was macht einen Stein zum Heilstein?

 

Steine setzen sich zusammen aus den unterschiedlichsten Mineralien und Mineralstoffen. Der menschliche und tierische Körper braucht Mineralstoffe um gesund zu bleiben oder zu werden. In dem Moment wo dem Körper ein Mineralstoff fehlt kann man einen Stein „anwenden“ und er wird damit zum Heilstein.

Heilsteine wirken über ihre Mineralstoffzusammensetzung, ihre Farbe, ihre Struktur, ihre Entstehungsart und ihre Art der Anwendung.

Sucht man den Stein über die Optik aus, so entscheidet die Seele, was sie braucht. Wählt man allerdings über die Haptik aus, zeigt einem der Körper was er braucht.

Wenn ich für mein Tier einen Stein aussuche gehe ich über die Symptomatik. Ich kenne ja die Probleme/Themen meines Tieres, seien sie nun körperlich, emotional oder seelisch. Da Steine ja in alle Bereiche wirken, kann ich einen auswählen, der mehrere Bereiche meines Tieres abdeckt.

Nehmen wir als Beispiel ein junge Deutsche Dogge (8 Monate alt), sie wächst sehr schnell und ist anfällig für Verdauungsproblemen. Heilsteine können in diesem Fall eine gute Unterstützung bieten. Hier würde ich den Calcit empfehlen, da er regulierend auf den Darm wirkt und da sie schnell wächst, auch das Knochen- und Knorpelwachstum hilfreich unterstützt.

 

Gefleckte Dogge

 

Doch wie bringe ich jetzt den Hund und den Calcit zusammen?

 

Ein Calcit ins Körbchen gelegt ist eine Möglichkeit, ebenso kann man ihn in den Trinknapf tun, dabei sollte man aber beachten, dass es immer! einen Wassernapf ohne Heilsteine zusätzlich geben muss. Oder man stellt ein Calcit-Wasser her und sprüht das Tier immer wieder damit ein. Diese letzte Möglichkeit empfehle ich gern, doch in diesem Fall ist das Trinkwasser die beste Möglichkeit, da die Verdauungsprobleme deutlich sind.

 

Calcit – Herkunft und Wirkung

 

Der Calcit ist ein Calciumcarbonat, das häufig in Sedimenten (ehemalige Riffe)(sekundär), oder aus kalkhaltigen Lösungen (primär) gebildet wird. Es gibt ihn in den Farben weiß, gelb, blau, grün, braun oder rosa, je nachdem welche Mineralstoffe in welcher Menge eingelagert sind. Calcit gehört zur Mineralklasse der Carbonate.

Der Calcit regt im Körper den Calcium-Stoffwechsel an und ist somit für das Wachstum, das Immunsystem, die Blutgerinnung und die Heilung von Knochen und Gewebe zuständig. Er stärkt das Herz und normalisiert den Herzrhythmus.

Calcit regt den Mineralisationsprozess an, der den mit der Nahrung aufgenommenen Mineralstoff biologisch verfügbar macht.

 

Seine Einsatzgebiete:

 

Darm

Positive Wirkung auf den Darm, stärkt die Darmflora und verbessert so die Nährstoffaufnahme. Hilft bei Blähungen, Verstopfung und Durchfall.

Haut

Stärkt die Schleimhäute und die Haut, hilft bei der Heilung des Bindegewebes

Stoffwechsel

Stoffwechsel anregend, fördert die Entgiftung, hilft bei Leber und Gallenbeschwerden

Knochen

Stimuliert die Aufnahme von Calcium in die Knochensubstanz, fördert Knochen- und Knorpelsubstanz, Arthrose, beschleunigt die Heilung bei Meniskus- und Bandscheibenproblemen, Knie- und Gelenkbeschwerden.

Zusätzliches

Grüner Calcit lindert Entzündungen bei Arthritis und rheumatischen Beschwerden

 

Der Amethyst

 

Nehmen wir als Beispiel den Hund, der immer wieder an seiner Vorderpfote leckt und beißt. Mehrere Möglichkeiten können die Ursache sein, warum er das tut: Milben- oder Flohbisse, Arthrose am Vorderfußwurzelgelenk, Stress oder anderes. Auf jeden Fall juckt es und tut weh.

Da wäre der Amethyst der Stein der ersten Wahl, da er Schmerz und Juckreiz stillend ist und die eventuell schon bestehende Entzündung beruhigt. Sein deutlicher Bezug zu Hautentzündungen jeglicher Art prädestiniert ihn in diesem Fall.

 

Was muss ich beim Einsatz des Amethyst beachten?

 

Ein Amethyst ins Körbchen gelegt ist eine Möglichkeit (beachte für die Nachtruhe: der Amethyst hat eine Besonderheit, dunkelviolette Amethyste regen zu sehr aktiven Träumen an von denen man oft erschöpft aufwacht, deshalb bitte hellviolette Amethyste ins Körbchen legen.), ebenso kann man ihn in den Trinknapf tun, dabei sollte man aber beachten, dass es immer! einen Wassernapf ohne Stein zusätzlich geben muss. Oder man stellt ein Amethyst-Wasser her und sprüht die Pfote immer wieder damit ein. Diese letzte Möglichkeit empfehle ich gern.

Bei Pferden, die Kummer haben, weil entweder der Besitzer gewechselt hat oder sie den Stall gewechselt haben und nun ihre Kumpels nicht mehr da sind, hat sich der Amethyst als Seelentröster sehr bewährt. Wenn man einen gebohrten Stein verwendet kann man ihn mit einer Schnur ans Halfter oder in der Box oder den Weidezaun (je nach individueller Situation) anbinden. Am Weidezaun hat das Pferd wieder die Wahl, es kann hingehen, wenn es die Energie braucht oder wegbleiben wenn es sie nicht braucht.

 

Amethyst – Wirkung und Herkunft

 

Der Amethyst ist ein violetter Kristallquarz, der zur Mineralklasse der Oxide gehört. Er entsteht primär, aus schwach eisenhaltiger Kieselsäurelösung in Gesteinshohlräumen (Drusen). Die Farbe bekommt er durch Spuren vierwertigen Eisens. Er enthält zusätzlich Spuren von Aluminium, Eisen, Calcium, Magnesium, Lithium und Natrium. Je nach Fundort variieren die Mengen der Mineralstoffe und auch die Farbintensität

 

Seine Einsatzgebiete:

 

Haut

Hautausschläge, Sonnenbrand,  Hautentzündungen sowie eitrige Prozesse, kann zur Rückbildung von Abszessen beitragen, Insektenstichen, Juckreiz

Darm

Darmbeschwerden, Durchfall, leichte Übelkeit und Blähungen, Störungen der Darmflora,

Psyche

Trauer, löst schlechtes Gewissen und Schuldgefühle, löst innere Spannungen, beruhigt die Nerven, hilft bei Neuralgien, löst Schockzustände

Weiterhin wirkt er:

Blutdruck senkend, Schmerz stillend, bei Augenproblemen durch Überanstrengung, baut Stresshormone ab und ist Muskel entspannend.

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