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    Sabine Kratofil

    vor 1 Monat

    Histologische Untersuchung

    Makroskopischer Befund:
    Entnahmelokalisation (laut Vorbericht): Hals/Rumpf

    Eingesandt wurden 3 Hautstanzen mit einem Durchmesser
    von 0,6 cm. Die Proben wurden geteilt und in toto für die
    histologische Untersuchung eingebettet.

    Mikroskopischer Bericht:
    Durchgeführt wurden gemäβ der gültigen Standardarbeitsanweisungen
    die Färbungen: H.E.(Hämatoxylin-Eosin) und Giemsa.

    Behaarte Haut. Es zeigt sich eine geringgradige Hyperplasie der
    Epidermis mit intrakornealen Krusten.
    In der oberflächlichen bis tiefen Dermis findet sich ein
    hochgradiges diffuses monomorphes Infiltrate von
    Rundzellen. Die Zellen haben eine geringe Menge an eosinophilen
    Zytoplasma und zentrale runde Kern mit dezenten Nukleolen. Es zeigt
    sich eine geringgradige Aniskaryose und Anisonukleose und es sind
    bis zu
    4 Mitosen per HPF nachweisbar. Ferner zeigen sich einzelne
    eosinophile Granulozyten. In der Giemsa-
    Färbung ist keine metachromatische Granulierung nachweisbar.

    Diagnose:
    Kutaner Rundzelltumor

    Kritischer Bericht:
    Bei der pathohistologischen Untersuchung findet sich ein kutaner
    Rundzelltumor, dessen genaue Genese nicht sicher ansprechbar war.
    Differentialdiagnostisch ist insbeondere ein kutanes
    nicht-epitheliotropes Lymphom in Betracht zu ziehen. Rundzelltumoren
    einer anderen Genese sind
    jedoch nicht sicher ausgeschlossen,.
    Bei Bedarf kann eine immunhistologische Untersuchung zur
    Präzisierung der Diagnose durch geführt werden.
    Anzumerken ist jedoch, daβ eine weitere Subklassifizierung von
    schlecht differenzierten Rundzelltumoren
    mittels Immunhistologie nicht in allen Fällen erfolgreich ist.

    Das Methoden-Abkürzungsverzeichnis finden Sie unter http://www.laboklin.com in der
    Rubrik “Leistungen”.

    Die Untersuchungsergebnisse beziehen sich auf das uns eingesandte Probenmaterial
    Dieses war untersuchungsfähig, sofern nichts anderes angegeben ist. Die Richtigkeit
    der Angaben zu den Proben verantwortet der Einsender. Dieser Prüfbericht darf nur
    vollständig und unverändert weitergegeben werden. Abweichende Vorgehensweisen
    bedürfen der schriftlichen Genehmigung der Laboklin GmbH & Co. KG.
    Hinweis: Wer die in diesem Dokument aufgeführten Daten absichtlich so speichert
    oder verändert, dass bei ihrer Wahrnehmung eine unechte/verfälschte Urkunde vorliegen
    würde, oder derart gespeicherte oder veränderte Daten gebraucht, macht sich strafbar
    und muss mit juristischen Konsequenzen rechnen.

    LABOKLIN ist ein nach DIN EN ISO/IEC 17025:2018 akkreditiertes Labor, mit
    Nummern D-PL-13186-01-01, D-PL-13186-01-02 und D-PL-13186-01-03.Diese Akkreditierung
    bezieht sich auf alle in der Akkreditierungsurkunde aufgeführten Prüfverfahren.
    *** ENDE des Befundes ***
    Fr. Ines Hoffmann MSC
    Pathologie

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